2018/12/17

Huawei Facing Emotions: Artificial Intelligence hilft blinden und sehbehinderten Menschen, Emotionen durch die Kraft des Klangs zu "sehen"

Huawei Facing Emotions: Artificial Intelligence hilft blinden und sehbehinderten Menschen, Emotionen durch die Kraft des Klangs zu 'sehen'

Wien, 17. Dezember 2018 – Zwei Drittel unserer Kommunikation sind nonverbal – unsere Mimik ist eng mit unseren Emotionen verbunden. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Sie keine Emotionen sehen können. Für blinde und sehbehinderte Menschen ist dies eine alltägliche Realität. Zum ersten Mal kann nun die Technologie blinden und sehbehinderten Menschen helfen, ein Lächeln zu "sehen".

Huawei hat eine App entwickelt, die es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, Emotionen ihres Gegenübers zu "sehen" oder zu erleben, indem sie die Kraft der künstlichen Intelligenz nutzt. Die Facing Emotions App nutzt die leistungsstarke Kamera und die AI des HUAWEI Mate 20 Pro, um sieben unterschiedliche menschliche Emotionen in sieben einzigartige Klänge zu übersetzen. Die App ermöglicht so Menschen mit Sehbehinderungen eine reichere Erfahrung und ein besseres Verständnis bei der Kommunikation mit ihren Liebsten.

Eine AI-basierte App

Facing Emotions wurde entwickelt, um mit der AI-Technologie Grenzen zu überschreiten. Auf die Frage "Wie kann die AI blinden und sehbehinderten Menschen helfen, mehr von ihrer Welt zu erleben oder zu sehen", konnte Huawei eine einzigartige neue Möglichkeit für die Kraft der AI entdecken. Mimik und Emotionen wurden analysiert und in Töne übersetzt. So war es möglich eine neue Sprache für Blinde zu kreieren und Unmögliches wahr zu machen: Emotionen "sehen" zu können.

Die Leica Triple-Kamera des HUAWEI Mate 20 Pro scannt das Gesicht der Person, mit der der blinde Mensch spricht und identifiziert die einzelnen Bereiche des Gesichts: Augen, Nase, Augenbrauen und Mund sowie deren Position im Verhältnis zueinander. Die AI verarbeitet dann die identifizierte Emotion in einen definierten Klang, der entweder direkt über das Smartphone oder die Kopfhörer gehört wird. Dies geschieht in Echtzeit und im Offline-Modus, dank des leistungsstarken Prozessors und der AI des HUAWEI Mate 20 Pro.

Auch Trendforscher Tristan Horx vom Zukunftsinsitut bestätigt: “Die positive Synthese zwischen Mensch und Maschine in Bezug auf AI kann definitiv eine Erleichterung für Menschen mit Behinderung sein. Viele Formen der redundanten Pflege können in Zukunft von dieser übernommen werden, sodass die Menschen im Umfeld sich auf die zwischenmenschliche, empathischen Momente konzentrieren können. Auch im Bereich der Prothesen gibt es bereits vielversprechende Anwendungen. Da das menschliche Hirn nunmal eines, wenn nicht das komplexeste System auf dem Planeten ist, können wir hier jede Form der Unterstützung gut gebrauchen.”

Huawei bringt Menschen und Technologie zusammen

Facing Emotions wurde in Kooperation mit einer Blindengemeinschaft und gemeinnützigen Organisationen entwickelt. Huawei hat mit dem polnischen Blindenverband zusammengearbeitet, der an jedem wichtigen Schritt der App-Entwicklung beteiligt war. Das Unternehmen hat blinde Gemeindevertreter zu ihren Bedürfnissen befragt und auf der Grundlage dieser Erkenntnisse Lösungen entwickelt, die von blinden oder sehbehinderten Menschen getestet wurden. Diese wertvollen Erkenntnisse haben das Nutzererlebnis sowie die Funktionalitäten, Farben und Sounds mitgestaltet.

"Nach dem Erfolg des jüngsten Projekts, dem Sound of Light, bei dem Aufnahmen der norwegischen Nordlichter vom AI-System des HUAWEI Mate 20 Pro in ein Musikstück des Synchron Stage Orchestra in Wien umgewandelt wurden, können wir nun erneut zeigen, dass das HUAWEI Mate 20 Pro unser leistungsfähigstes Smartphone auf dem Markt ist", sagt Wang Fei, Country Manager of Huawei Consumer BG Austria und erklärt weiter: „Diesmal steht die hocheffiziente AI vor einer ganz neuen Herausforderung. Blinde und sehbehinderte Menschen müssen sich jeden Tag aufs Neue den Herausforderungen des Alltags stellen. In Kooperation mit dem Diakoniewerk präsentieren wir die Facing Emotion App, die das Leben von blinden und sehbehinderten Menschen bereichern und ihren Lieben näherbringen wird und freuen uns, dass wir im Zuge dieser Kampagne gemeinsam mit dem Diakoniewerk und der Österreichischen Blindenwohlfahrt gem. GmbH eine blinden- und sehbehindertengerechte Umgestaltung unseres Huawei Service Shops in Wien durchführen konnten.”

Im Rahmen dieser Kampagne wurde in Österreich die Umgestaltung des Huawei Service Shops im Herzen Wien gestartet. Die konkreten Maßnahmen finden sich im Huawei Service Shop im ersten Wiener Gemeindebezirk, am Fleischmarkt 18, wieder. Es wurden einige Aspekte im und um den Shop umgesetzt, die vielen Kunden und Passanten womöglich gar nicht auffallen, für blinde und sehbehinderte Menschen aber die Zugänglichkeit maßgeblich und positiv beeinflussen. Gemeinsam mit dem Diakoniewerk und der Österreichischen Blindenwohlfahrt gem. GmbH wurden diese Maßnahmen ermittelt, die zum einen den Zugang verbessern und zum anderen die Orientierung erleichtern.

“Der Alltag von blinden und sehbehinderten Personen bringt viele Situationen mit sich, in denen besondere Bedürfnisse aufgrund von fehlendem oder eingeschränktem Sehvermögen entstehen. Die Nutzung neuer Technologien erleichtert ihnen den Zugang zu Wissen, Information, Bildung und Unterhaltung und trägt darüber hinaus dazu bei, die Lebensqualität von Menschen mit Sehbehinderung zu verbessern. Es freut uns ganz besonders, dass wir unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Begleitung von blinden und sehbeeinträchtigten Menschen in die Umgestaltung des Huawei Service Shops einfließen lassen können”, so Mag. Daniel Dullnig, Geschäftsführung Diakoniewerk Wien.

Mithilfe der fachlichen Expertise von Spezialisten im Bereich Mobilität für Blinde und Personen mit Sehschwäche und der Unterstützung des Diakoniewerks und der Österreichischen Blindenwohlfahrt gem. GmbH konnte Huawei beispielsweise auf der eigenen Service-Webseite eine Audio-Wegbeschreibung einrichten, spezielle Relief-Orientierungen auf dem Anmelde-Schalter anbringen und einen Signalstreifen auf der Stufe vor dem Shop sowie am Handlauf der Eingangstüre befestigen. Zusätzlich erhielten österreichweit alle Huawei Service Shop Mitarbeiter und Promotoren ein spezielles Training von Experten, um sich im Dialog mit blinden und sehbehinderten Menschen besser an ihre Bedürfnisse anpassen zu können.

Sich inspiriert fühlen

Ein wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung waren die Töne und Klänge selbst. Jeder individuelle Klang der sieben Emotionen wurde vom blinden Komponisten Tomasz Bilecki geschaffen. Die Klänge sollten kurz, prägnant, einfach und nicht invasiv für den Nutzer und seine Umgebung sein. "Bei der Kreation dieser Klänge war es für mich wichtig, dass jede Emotion spezifisch ist und die Nutzer nicht von ihren Gesprächen abgelenkt werden", sagt Tomasz Bilecki, Sound Designer.

Während der App-Entwicklung stellte sich heraus, dass Menschen mit Sehbehinderungen im Idealfall eine zusätzliche Freisprecheinrichtung zur Verfügung steht, damit ihre Hände beim Gehen oder Halten des Langstocks frei bleiben. Der preisgekrönte Designer Janek Kochanski entwickelte aus diesem Grund einen speziellen 3D-Druck-Smartphonehalter, der es sehbehinderten Menschen erleichtert, ihr Smartphone und die App zu nutzen.

Der “Hero Movie”: Die Begegnung mit Emotionen

Um noch besser zu erklären, welchen Einfluss die Facing Emotions App auf das Leben der Menschen haben kann, wurde ein kurzer Dokumentarfilm gedreht. Der Film zeigt auf emotionale Art und Weise besondere Momente im Leben von drei blinden und sehbehinderten Menschen, in denen das “sehen” der Emotionen ihrer Lieben gegenüber unglaublich wichtig war.

Die Akteure - Mirjana aus Schweden, Robert aus Polen und Mustafa aus der Türkei - wurden in Zusammenarbeit mit lokalen blinden NGO's gesucht und freuten sich Teil dieses Projekts zu sein. Ihre realen Geschichten und Reaktionen machen diesen Kurzfilm so unglaublich bewegend und kraftvoll, so dass er noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Den „Hero Film“ gibt es zum Download und Nachschauen im Huawei Newsroom.
Weitere Informationen gibt es ab 17. Dezember 2018 unter: https://consumer.huawei.com/at/

Zu dieser Aussendung stehen folgende Dateien zur Verfügung:

31 Bilder und 1 Video.

Zur Pressemeldung

Über die Huawei Consumer Business Group
Huawei bietet mit seiner Huawei Consumer Business Group (CBG) Smartphones, mobile Breitbandgeräte, Wearables, Heimgeräte und Cloud-Services an. Das Unternehmen ist der weltweit zweitgrößter Smartphone-Anbieter und betreibt aktuell 16 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in China, Deutschland, Indien, Russland, Schweden und den USA. Den Anspruch, Premium-Produkte zu schaffen, die sich durch Innovation differenzieren und technologische Durchbrüche erzielen, unterstreichen auch Partnerschaften mit in ihren Bereichen führenden Herstellern wie Leica und Harman Kardon.

Huawei wurde 1987 gegründet. Heute sind Huawei Produkte und Services in über 170 Ländern verfügbar und werden von rund einem Drittel der Weltbevölkerung genutzt. In Österreich ist Huawei seit 2006 mit einem eigenen Standort vertreten und beschäftigt derzeit rund 100 MitarbeiterInnen.

Weitere Informationen gibt es hier: https://consumer.huawei.com/en/
Facebook: https://www.facebook.com/huaweimobile/
Twitter: https://twitter.com/HuaweiMobile
Instagram: https://www.instagram.com/huaweimobile/
YouTube: https://www.youtube.com/user/HuaweiDeviceCo
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/10617746/

Über das Diakoniewerk
Das Diakoniewerk ist als innovatives Unternehmen in den verschiedenen Arbeitsfeldern im Sozial- und Gesundheitsbereich in Österreich und im internationalen Umfeld tätig. Es gestaltet dabei zeitgemäße Angebote für Menschen mit Behinderung, für Menschen im Alter, im Bereich Gesundheit und in der Bildung. In Wien arbeiten das Diakoniewerk und die Österreichische Blindenwohlfahrt (ÖBW) in der Begleitung von blinden und sehbeeinträchtigten Menschen im Alter zusammen. Gemeinsam wird das einzige Wohnheim für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen im Alter in Österreich betrieben. Die Einrichtung verfügt über die weltweit erste Pflegestation für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen mit Demenz.