2019/02/05

Erneut nutzt Huawei Künstliche Intelligenz, um die Grenzen des menschlich Machbaren auszuloten und vervollständigt Schuberts "Unvollendete" Sinfonie

 

Zürich, 5. Februar 2019 – Der globale Technologieanbieter Huawei hat – zum ersten Mal überhaupt – die Leistung der Künstlichen Intelligenz (KI) mit menschlichem Know-how
kombiniert, um die beiden letzten Sätze der berühmten Sinfonie in hMoll von Franz
Schubert zu komponieren. Die als „Unvollendete“ bekannte Sinfonie blieb 197 Jahre lang unvervollständigt und bleibt trotz vieler Versuche eines der rätselhaftesten Stücke un-
vollendeter symphonischer Musik aller Zeiten. 

Die von Huawei zu Ende komponierte Version der Sinfonie in h-Moll wurde durch ein
Modell künstlicher Intelligenz erschaffen, das direkt von der Rechenleistung der dualen NPU (Neural Processing Unit) im Huawei Mate 20 Pro Smartphone profitierte, die
speziell für KI-basierte Aufgaben entwickelt wurde. Das KI-Modell analysierte Timbre,
Tonhöhe und Takt des vorhandenen ersten und zweiten Satzes der Sinfonie und
generierte anschliessend die Melodie für den letzten, fehlenden dritten und vierten Satz.

Huawei arbeitete mit dem mit dem Emmy-Award ausgezeichneten Komponisten Lucas
Cantor zusammen, um eine Orchesterpartitur der Melodie zu arrangieren, die dem Stil
von Schuberts Sinfonie treu bleibt.

Bei Huawei suchen wir immer nach Möglichkeiten, mit Hilfe von Technologie die Grenzen des menschlich Machbaren zu erweitern. Diesmal haben wir unserem Mate 20 Pro
Smartphone beigebracht, ein unvollendetes, fast 200 Jahre altes Musikstück zu
analysieren und im Stil des ursprünglichen Komponisten zu vervollständigen”,
erläuterte Walter Ji, President CBG, Huawei Western Europe. „Wir haben die Leistungs-
fähigkeit der KI genutzt, um einen überraschenden und positiven Beitrag aufzuzeigen,
den Technologie für die moderne Kultur leisten kann. Wenn unser Smartphone intelligent genug ist, um dies zu erreichen, können wir gespannt sein, was noch alles möglich sein wird.“

Der Komponist Lucas Cantor sagte hierzu: „Meine Aufgabe war es, die guten Ideen der KI aufzugreifen und zu ergänzen, um sicherzustellen, dass das endgültige Werk von einem Sinfonieorchester gespielt werden kann. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit mit
künstlicher Intelligenz beweist, dass Technologie unglaubliche Möglichkeiten bietet und zeigt den bedeutenden positiven Beitrag auf, den sie für eine moderne Kultur leisten
kann.“ 

Das von Huawei vervollständigte endgültige Stück wurde am Montag, dem 4. Februar im Rahmen eines Live-Konzerts in der legendären Cadogan Hall in London zum ersten Mal
aufgeführt.


Die Sinfonie in h-Moll von Schubert gilt als die archetypische „Unvollendete“. Musik-
wissenschaftlicher sind sich noch immer uneins, warum Schubert das Stück nicht
vollenden konnte. Manche geben seinen schlechten gesundheitlichen Zustand als Grund an, andere behaupten hingegen, dass er von seinem anschliessenden Werk abgelenkt
war. Einigkeit besteht jedoch darüber, dass er mit dem Stück neues musikalisches
Terrain betrat.