2020/11/18

Umfrage zeigt: 56 Prozent aller Deutschen wissen nicht, dass sich Smartphones recyceln lassen

  • Wunsch nach Veränderung: 95 Prozent der Befragten in Deutschland wollen nachhaltiger agieren
  • Erhebliches Verbesserungspotential: Fast 20 Prozent werfen alte oder nicht mehr genutzte elektronische Geräte einfach weg, anstatt sie dem Recycling-Kreislauf zuzuführen
  • Noch Aufklärungsbedarf: 23 Prozent aller Deutschen gaben als größtes Hindernis für Recycling an, nicht zu wissen, was überhaupt alles wiederverwertet werden kann

Düsseldorf, 18. November 2020 – Eine im Auftrag von HUAWEI durchgeführte Umfrage* zeigt: 56 Prozent aller Deutschen ist nicht bekannt, dass sich Smartphones recyceln lassen. Über 20 Prozent gestanden sogar ein, alte oder nicht mehr gebrauchte elektronische Geräte einfach wegzuwerfen. Zudem lagert in über 70 Prozent aller Haushalte mindestens ein Smartphone, ohne genutzt zu werden. Fast jeder dritte Haushalt (30 Prozent) bunkert sogar mehr als drei alte Handys. Auch bei anderer Elektronik sieht es nicht viel besser aus: mindestens ein ungenutzter Fernseher und Laptop finden sich bei jedem zweiten Befragten zu Hause. In vier von zehn Fällen verstauben alte Spielekonsolen und Desktop-Rechner unbeachtet – ebenso lagern Tablets zuhauf in deutschen Wohnungen und Häusern. Kopfhörer werden neben Smartphones am seltensten dem Wiederverwertungskreislauf zugeführt: über 60 Prozent der Befragten gaben an, mindestens ein ungenutztes Paar daheim aufzubewahren. Dabei bietet das konsequente Recycling nicht mehr benötigter technischer Geräte enorme Chancen zum ressourcenschonenderen Umgang mit Rohstoffen. Hierfür ein noch größeres Bewusstsein zu schaffen, ist für HUAWEI von essenzieller Bedeutung.

Elektronische Geräte scheinen laut der Umfrage aber kein Einzelfall, denn Nachholbedarf besteht beim Recycling allgemein: Dies betreiben lediglich 36 Prozent aller Deutschen täglich. Ein Trend hin zu einer nachhaltigeren Lebensführung geht aus der Umfrage allerdings klar hervor, nur fünf Prozent sehen für sich hier überhaupt keinen Nachbesserungsbedarf. Eine mögliche Erklärung ist, dass offenbar noch in vielen Teilen der Bevölkerung Unklarheit darüber herrscht, was überhaupt alles wiederverwertet werden kann. So erliegen etwa viele Deutsche der falschen Ansicht, verschmutze Pizzaschachteln (48 Prozent), Knisterverpackungen (fast 40 Prozent) oder Plastikfolie (34 Prozent) ließen sich recyceln. Das Recycling-Potential von ungenutzter Elektronik wie Smartphones, kennen 56 Prozent der Befragten dagegen überhaupt nicht – ein dringender Ansporn hier intensive Aufklärungsarbeit zu leisten.

Aktuelle Ereignisse beeinflussen Nachhaltigkeitsempfinden

Was treibt die Befragten besonders an, nachhaltiger zu agieren? Ganz offensichtlich hinterlassen aktuelle Naturereignisse wie Überschwemmungen und Buschfeuer in Sachen Nachhaltigkeit ihre Spuren. 35 Prozent wollen in Folge ihr Leben nachhaltiger gestalten. Einen noch gewichtigeren Einfluss haben Freunde, die Familie und Kinder, sie motivieren jeden zweiten zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Selbst dem Corona-Virus können die Befragten in diesem Punkt etwas Positives abgewinnen. Immerhin zwölf Prozent der in Deutschland Befragten sehen die COVID-19 Pandemie als Chance für die Besinnung auf ein ressourcenschonenderes Leben.

Der Papierverbrauch spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich 42 Prozent freuen würden, bei Bedienungsanleitungen, Prospekten oder Garantien weniger Papier und stattdessen mehr digitale Lösungen zu sehen, so wie dies beispielsweise HUAWEI aktuell bereits bei seinem neuen Smartphone HUAWEI Mate 40 Pro umsetzt. Hier ermöglicht eine neue, digitale Garantiekarte den Nutzern, ihre Dokumente per QR-Code direkt auf dem Gerät durch Herunterladen von der Website abzurufen.

HUAWEI bekennt sich zur Nachhaltigkeit

Aber nicht nur Konsumenten, auch Hersteller denken um. Dabei erzielen oft schon kleine Veränderungen schnell große Wirkung. Mit seinem neuen Flaggschiff-Smartphone HUAWEI Mate 40 Pro etwa ist der Hersteller seinem Ziel, Plastikverpackungen weitestmöglich zu reduzieren, einen Schritt nähergekommen. Auch der Einsatz von 100 Prozent abbaubarer Sojabohnen-Druckfarbe trägt zu mehr Umweltfreundlichkeit bei. Sie reduziert die Entstehung von karzinogenen und flüchtigen organischen Verbindungen, einer Hauptquelle von Umweltschadstoffen.

Weil gerade langlebige technische Geräte von essenzieller Bedeutung sind, um Ressourcenverschwendung zu vermeiden, betreibt HUAWEI mehr als 3.000 Reparaturzentren weltweit. Dazu setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass auch gebrauchte Geräte einen neuen Besitzer finden. So konnten seit 2015 über 500.000 per hauseigenem Trade-in-Verfahren eingesammelte Smartphones weitervermittelt werden. Auch die HUAWEI Recycling-Initiative nimmt Fahrt auf: die Menge recycelter Elektronik verdoppelte sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als 3.000 Tonnen. Selbst energiesparendere Smartphones leisten einen wichtigen Beitrag. Das HUAWEI Mate 40 Pro ist beispielsweise besonders akkuschonend und weist eine längere Nutzungszeit auf. So lassen sich die Ladezyklen im Vergleich zu früheren Geräten länger ausdehnen. HUAWEI zeigt damit deutlich, dass bereits kleine Schritte manchmal großes bewegen.

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit mit HUAWEI gibt es hier.

* Die Umfrage wurde im Oktober 2020 im Auftrag von HUAWEI durch Censuswide durchgeführt. Die Daten wurden durch eine national repräsentative Online-Umfrage unter insgesamt 15.000 Erwachsenen erhoben, darunter 2.000 deutsche Teilnehmer.

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Über die HUAWEI Consumer Business Group

Die Produkte und Services von HUAWEI sind in über 170 Ländern verfügbar und werden von rund einem Drittel der Weltbevölkerung genutzt. HUAWEI ist der weltweit zweitgrößte Smartphone-Anbieter und betreibt aktuell 18 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in den USA, Schweden, Russland, Indien, China und Deutschland. Von der Gründung 1987 bis heute wächst das noch junge Unternehmen stetig. Das internationale Geschäft ist der entscheidende Wachstumsmotor – Europa und insbesondere Deutschland kommen dabei eine Schlüsselrolle zu. In Deutschland ist das Unternehmen seit 2001 aktiv, seit 2011 mit eigenem Smartphonebrand. Die HUAWEI Consumer Business Group hat ihre Europazentrale in Düsseldorf und ist neben Carrier Network und Enterprise Business einer von HUAWEIs drei Geschäftsbereichen, der folgende Bereiche abdeckt: Smartphones, mobile Breitbandgeräte, Wearables, Computer, Accessories und Cloud-Services. Das globale Netzwerk von HUAWEI basiert auf 20 Jahren Erfahrung in der Telekommunikationsbranche und bietet Verbrauchern überall auf der Welt neueste technologische Innovationen.