Wintertraining mit der HUAWEI WATCH GT 6 Pro
Verfasst von Andreas Seewald
Wintertraining mit der HUAWEI WATCH GT 6 Pro
9 Minuten LesezeitVeröffentlicht am 08/01/2026 · 07:00
9 Minuten Lesezeit
Veröffentlicht am 08/01/2026 · 07:00
Ich bin als Profi Radsportler in den Disziplinen MTB Marathon und Gravel, aktuell Europameister und
deutscher Meister im MTB Marathon. Im Sommer dreht sich fast alles um mein Bike, Rennkalender und
Höhenmeter. Im Winter sieht das anders aus: Straßen und Trails sind oft vereist, die Tage kurz und nass.
Trotzdem muss ich meine Ausdauerstunden sammeln, wenn ich im Frühjahr wieder vorne mitfahren will.
Zum Glück lebe ich in Lenggries und habe das Skigebiet Brauneck praktisch vor der Haustür. Mit der Zeit habe
ich mich immer mehr vom alpinen Skifahren entfernt und bin stattdessen lieber mit Tourenski unterwegs oder
steige auf die Langlaufskier. Skitouren und Langlauf bieten eine ideale Ergänzung zum Radfahren und sind
eine hervorragende Möglichkeit, auch im Winter die Form zu halten und gleichzeitig meinen Kopf frei zu
bekommen.
Inhaltsangabe
01. Vorbereitung: So richte ich die HUAWEI WATCH GT 6 Pro für Skitouren ein
02. Schritt für Schritt: Mein Setup vor dem Start
03. Ein Tag am Brauneck: 22,55 Kilometer auf Skiern
04. Wie sich das auf der Strecke anfühlt
05. Wie ich mit der Uhr gezielt trainiere
06. Nach der Tour: Daten in Training umwandeln
07. Regeneration im Winter: Warum die Uhr hier besonders wichtig ist
Vorbereitung: So richte ich die HUAWEI WATCH GT 6 Pro für Skitouren ein
Mein Standardrevier ist rund um Lenggries, oft am Brauneck und den Seitentälern. Je nach Schneelage
kommen auch Touren in unbekannterem Gelände dazu. Gerade dort glänzt das Navigationsystem der Uhr und
das Handy bleibt immer mehr im Rucksack.
Für meine Skitouren nutze ich den Modus Langlauf oder einen Outdoor Run Modus, weil es
noch
kein eigenes Skitouren Profil gibt. Ich hoffe, dass das irgendwann kommt, aber schon jetzt kann ich auch
so alle wichtigen Werte gut im Blick behalten.
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Schritt für Schritt: Mein Setup vor dem Start
So sieht das in der Praxis aus, bevor ich loslaufe:
a) Akku und Sensorcheck
Abends lade ich die Uhr auf min. 80 Prozent, das reicht locker für den ganzen Tag im Kalten. Kurz vor
der Tour kontrolliere ich, ob das Handgelenk sauber und trocken ist und das Band gut anliegt, damit die
optische Pulsmessung sauber funktioniert.
b) Sportart wählen
Im Trainingsmenü wähle ich Langlauf und passe die Datenseiten an. Auf der ersten Seite sehe ich Dauer,
Distanz, Herzfrequenz und aktuelle Geschwindigkeit. Auf der zweiten Seite lasse ich mir Höhenmeter,
aktuelles Tempo pro Kilometer und Gesamtanstieg anzeigen.
c) Route und Navigation
Für neue Touren lade ich mir die GPX-Dateien über Komoot in die HUAWEI Health App
und synchronisiere sie
auf die Uhr. So habe ich die Route mit Richtungsanzeige direkt am Handgelenk. Gerade im Winter mit
Handschuhen ist das entspannter, als ständig das Handy aus der Jacke zu ziehen.
d) Trainingsziel definieren & Herzfrenquenzzonen festlegen
In der App hinterlege ich meine Trainingszonen. Bei harten Einheiten stelle ich mir einen Alarm ein,
wenn ich über einen bestimmten Puls gehe. So bleibe ich im geplanten Bereich, egal ob ich auf Skiern
oder dem Bike sitze.
e) Start und Display-Lock
Am Parkplatz starte ich das Workout erst, wenn das GPS Signal stabil ist. Bei starkem Schneefall oder
wenn ich viel mit den Stöcken arbeite, kann man auch den Displayschutz aktivieren, damit man nicht aus
Versehen das Training stoppt.
„Früher waren Winterkilometer eher nach Gefühl. Jetzt lasse ich mir auf Skitouren jede Intervalleinheit von der HUAWEI WATCH GT 6 Pro tracken und sehe in der App, wie sie in meinen gesamten Trainingsplan passt.“
Ein Tag am Brauneck: 22,55 Kilometer auf Skiern
Um das greifbar zu machen, nehme ich euch mit auf meine letzte längere Tour, die ihr in den
Screenshots seht. Es war eine Hausrunde im Gelände rund um Lenggries, die ich als Skitouren Training
genutzt habe.
• Distanz: 22,55 Kilometer
• Dauer: 3 Stunden und 51 Sekunden
• Kalorien: 1.613 kcal (aktiv) 1.861 kcal (total)
• Geschwindigkeit: 7,48 km/h (⌀), 71 km/h (max.)
• Puls: 145 bpm (⌀), 167 bpm (max.)
• Höhenmeter: 2.424,5m (Anstieg), 2.411,6m (Abstieg)
• Aerobe Trainingsbelastung: 4,6 (‘high impact’)
• Empfohlene Regenerationszeit: 32 Stunden
Schon an den Zahlen sieht man: Das war kein Spaziergang, sondern eine solide Belastung. Die Uhr
zeigt mir in der Herzfrequenzanalyse, dass ich rund 113 Minuten im anaeroben Bereich war, 33
Minuten im aeroben Bereich, 25 Minuten in der Fettverbrennungszone und 7 Minuten beim Aufwärmen.
Das passt ziemlich genau zu meinem Gefühl auf der Tour.
Schon an den Zahlen sieht man: Das war kein Spaziergang, sondern eine solide Belastung. Die Uhr zeigt mir in der Herzfrequenzanalyse, dass ich rund 113 Minuten im anaeroben Bereich war, 33 Minuten im aeroben Bereich, 25 Minuten in der Fettverbrennungszone und 7 Minuten beim Aufwärmen. Das passt ziemlich genau zu meinem Gefühl auf der Tour.
Wie sich das auf der Strecke anfühlt
Die Tour begann mit einem längeren Anstieg im Wald. Hier ging es darum, einen gleichmäßigen Rhythmus zu
finden und im aeroben Bereich zu bleiben. Dabei gilt es den eigenen Puls genau zu überwachen und das
Tempo entsprechend anpassen.
Im mittleren Abschnitt baue ich gern ein paar intensivere Blöcke ein. An diesem Tag waren das drei
längere Anstiege. Im Herzfrequenzdiagramm sind das die drei hinteren Spitzen und die kurzen
Erholungsphasen dazwischen. Genau das macht für mich eine gute Wintereinheit aus: lange
Grundlagenteile, mit ein paar gezielten Intervallen.
Richtig Spaß macht natürlich die Abfahrt. Die Watch zeigt mir im Nachhinein, dass ich stellenweise
über 70 km/h unterwegs war. Im Geschwindigkeitsdiagramm seht ihr, wie stark sich das Tempo
verändert: Bergauf Abschnitte mit 4 bis 6 km/h, dann Abfahrt um die 50 km/h. Diese Kontraste sind
typisch für Skitouren.
Im mittleren Abschnitt baue ich gern ein paar intensivere Blöcke ein. An diesem Tag waren das drei
längere Anstiege. Im Herzfrequenzdiagramm sind das die drei hinteren Spitzen und die kurzen
Erholungsphasen dazwischen. Genau das macht für mich eine gute Wintereinheit aus: lange
Grundlagenteile, mit ein paar gezielten Intervallen.
Richtig Spaß macht natürlich die Abfahrt. Die Watch zeigt mir im Nachhinein, dass ich stellenweise
über 70 km/h unterwegs war. Im Geschwindigkeitsdiagramm seht ihr, wie stark sich das Tempo
verändert: Bergauf Abschnitte mit 4 bis 6 km/h, dann Abfahrt um die 50 km/h. Diese Kontraste sind
typisch für Skitouren.
Wie ich mit der Uhr gezielt trainiere
Auf Basis dieser Daten plane ich verschiedene Typen von Wintereinheiten, die ihr mit der
HUAWEI WATCH GT 6 Pro leicht nachbauen könnt. Trainingsgrundlage hierfür sind
die
Heartratezones in der Healt-App die ihr an euer Fitnesslevel anpassen könnt.
In der Warm-Up Zone wird der Körper langsam hochgefahren: Kreislauf und Muskulatur kommen in
Schwung, ohne sich zu belasten. In der Fettverbrennungs-Zone arbeitet der Körper relativ
locker und nutzt vor allem Fette als Energielieferant – ideal für längere, entspannte Einheiten und
zum Abnehmen. In der
aeroben Zone wird vor allem die Grundlagenausdauer trainiert, das Herz wird kräftiger und
effizienter, und die Leistungsfähigkeit steigt langfristig. In der anaeroben Zone geht es um
hohe Intensität: der Körper lernt, mit viel Laktat umzugehen und kurzzeitig deutlich mehr Leistung
zu bringen. In der Extrem-Zone werden schließlich maximale Sprints oder sehr harte
Belastungsspitzen gesetzt, die vor allem Schnelligkeit, maximale Leistung und das Nervensystem
fordern, aber nur sehr kurz gehalten werden sollten.
In der Warm-Up Zone wird der Körper langsam hochgefahren: Kreislauf und Muskulatur kommen in Schwung, ohne sich zu belasten. In der Fettverbrennungs-Zone arbeitet der Körper relativ locker und nutzt vor allem Fette als Energielieferant – ideal für längere, entspannte Einheiten und zum Abnehmen. In der aeroben Zone wird vor allem die Grundlagenausdauer trainiert, das Herz wird kräftiger und effizienter, und die Leistungsfähigkeit steigt langfristig. In der anaeroben Zone geht es um hohe Intensität: der Körper lernt, mit viel Laktat umzugehen und kurzzeitig deutlich mehr Leistung zu bringen. In der Extrem-Zone werden schließlich maximale Sprints oder sehr harte Belastungsspitzen gesetzt, die vor allem Schnelligkeit, maximale Leistung und das Nervensystem fordern, aber nur sehr kurz gehalten werden sollten.
a) Klassische Ausdauerskitour Ziel ist eine lange, gleichmäßige Belastung.
Ich nutze hierfür den Pulsalarm. Wenn ich über meinen definierten Aerobbereich komme, verringere ich das
Tempo oder mache eine kurze Trinkpause. Die Uhr verhindert so, dass ich versehntlich übertreibe oder in
Eile gerate.
• Dauer: 2 bis 4 Stunden
• Puls: hauptsächlich in der Fettverbrennung und im unteren aeroben Bereich
b) Intervalltraining am Berg Entspannte Tour mit punktueller Belastung.
In der Auswertung sehe ich genau, wie konstant ich gefahren bin, ob der Puls im Laufe der Intervalle
ansteigt und wie schnell ich mich in den Abfahrten erhole.
• Beispiel: 4 mal 10 Minuten bergauf in Zone 4, dazwischen lockerer Anstieg/Abfahrt
• Puls: Kurze Intervalle in der anaeroben Zone (150-170 bpm)
c) Technikfokus auf der Loipe
Beim Langlauf arbeite ich viel an Technik und Koordination.
Hier achte ich in erster Linie darauf, nicht zu hoch zu gehen. Die Uhr hilft mir, konzentriert zu
bleiben und nicht aus Routine doch wieder in den Wettkampfmodus zu rutschen.
• Dauer: 60 bis 90 Minuten
• Intensität: meist niedrig bis mittel
• Puls: in der aeroben Zone
b) Intervalltraining am Berg entspannte Tour mit punktueller Belastung.
In der Auswertung sehe ich genau, wie konstant ich gefahren bin, ob der Puls im Laufe der Intervalle
ansteigt und wie schnell ich mich in den Abfahrten erhole.
• Beispiel: 4 mal 10 Minuten bergauf in Zone 4, dazwischen lockerer Anstieg/Abfahrt
• Puls: Kurze Intervalle in der anaeroben Zone (150-170 bpm)
c) Technikfokus auf der Loipe
Beim Langlauf arbeite ich viel an Technik und Koordination.
Hier achte ich in erster Linie darauf, nicht zu hoch zu gehen. Die Uhr hilft mir, konzentriert zu
bleiben und nicht aus Routine doch wieder in den Wettkampfmodus zu rutschen.
• Dauer: 60 bis 90 Minuten
• Intensität: meist niedrig bis mittel
• Puls: in der aeroben Zone
Nach der Tour: Daten in Training umwandeln
Der spannende Teil kommt für mich oft erst daheim, wenn ich die HUAWEI Health App
aufmache. Dort checke ich zuerst den Überblick: Karte, Höhenprofil, Distanz, Anstieg,
Trainingsbelastung. Bei meiner Skitour mit den 22,55 Kilometern und 2.424 Höhenmetern zeigt mir die Uhr
eine aerobe Belastung von 4,6 und eine empfohlene Regenerationszeit von 32 Stunden an.
Das bedeutet:
• Am nächsten Tag steht nur eine kurze lockere Einheit auf der Rolle oder ein Spaziergang an,
• der zweite Tag ist wieder offen für eine längere Tour, je nach Wetter auf dem Rad, oder den Ski
oder eine kürzere, harte Einheit.
Das bedeutet:
• Am nächsten Tag steht nur eine kurze lockere Einheit auf der Rolle oder ein Spaziergang an,
• der zweite Tag ist wieder offen für eine längere Tour, je nach Wetter auf dem Rad, oder den Ski
oder eine kürzere, harte Einheit.
Tipps für Kälte und Handschuhe
Im Winter trage ich die Uhr meist knapp unter dem Jackenärmel direkt auf der Haut. So bleibt der Sensor
warm und misst genauer. Mit Handschuhen ist der Touchscreen manchmal etwas fummelig, aber die Krone an
der Seite reicht völlig, um während des Workouts Seiten zu wechseln, Runden zu markieren oder das
Training zu beenden. Der Screen lässt sich selbst mit Skibrille im blendendem Schnee noch gut ablesen.
„Für mich ist die HUAWEI WATCH GT 6 Pro das Bindeglied zwischen Sommer und Wintertraining. Sie misst zuverlässig, was mein Körper auf Skitouren, beim Langlaufen und auf dem Bike leistet.“
Regeneration im Winter: Warum die Uhr hier besonders wichtig ist
Im Winter ist das Risiko für Erkältungen und Infekte deutlich höher. Gleichzeitig ist die Versuchung
groß, jede gute Wetterlücke maximal auszunutzen. Genau hier hilft mir die HUAWEI WATCH GT 6 Pro.
Ich beobachte regelmäßig:
• meinen Ruhepuls am Morgen
• meine Herzfrequenzvariabilität (HRV)
• die Schlafdauer und -qualität
• meinen Stresslevel über den Tag
Wenn ich sehe, dass der Ruhepuls deutlich erhöht ist oder die HRV Werte schlechter werden heißt es
langsam machen und eine kürzere oder ganz lockere Einheit einlegen – im besten Fall spare ich mir
dadurch mögliche Ausfalltage durch Übertraining.
Fazit
Mein Tipp an alle, die über den Winter aktiv bleiben wollen: Setzt euch ein Ziel für den Frühling, zum Beispiel einen Marathon, ein Bike Event oder einfach eure längste Wanderung bisher. Nutzt die HUAWEI WATCH GT 6 Pro als Partnerin, die euch zeigt, wo ihr steht, euch an Regeneration erinnert und euch motiviert, auch an dunklen Tagen rauszugehen.
Der Autor dieses Artikels ist Andreas Seewald. Die geäußerten Ansichten sind seine eigenen.
Die Informationen dienen nur als allgemeine Informationen und sind nicht als Ratschlag in Bezug auf eine individuelle Situation zu verstehen und können nicht als solcher herangezogen werden. Bei der Diagnose einer Erkrankung oder der Festlegung der besten Vorgehensweise bei gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.
Benutzer sollten auf sichere und angemessene Weise trainieren, die ihren eigenen Trainingsfähigkeiten und -grenzen entspricht.
Die Funktionen zur Messung der Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität sind keine medizinischen Geräte. Daher dienen die Überwachungsdaten und -ergebnisse nur als Referenz und sollten nicht als Grundlage für medizinische Diagnosen oder Behandlungen verwendet werden.
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